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Ein Film vom Doc des SF zum Lachs
Wenn die Lachse vom Pazifik zu den Flüssen zurückkehren, wo sie selbst das Licht der Welt erblickt haben, bieten sie eines der grössten Naturschauspiele des Planeten Erde. Mehr als eine halbe Milliarde Lachse wandern über 30'000 Kilometer, um an genau jener Stelle ihren Laich abzulegen, wo sie selbst einst geschlüpft sind. Diese Wanderung ist ihre letzte Reise, bevor sie sterben.
An der Westküste Kanadas und Alaskas werden die Lachse jedes Jahr im Spätsommer von Hunderten von Bären sehnlichst erwartet. Sie sind von ihrem Winterquartier in den Schneebergen auf einer halsbrecherischen Wanderung hinunter zum Meer gezogen und halten sich mit Gras und Muscheln am Leben, bis der grosse Fischsegen an der Küste ankommt. Richtig ausgehungert dürfen sie sich dann der grossen Schlemmerei hingeben. Doch sie sind nicht die Einzigen. Auch Küstenwölfe sind da. Für sie sind die vielen Jungbären ein gefundenes Fressen.
Mit High-Speed-Kameras und digitalen Unterwasserkameras ist es dem BBC-Filmteam von «Nature's Great Events» gelungen zu zeigen, wie die Lachse es schaffen, Wasserfälle flussaufwärts zu überwinden und wie sie dabei Höhendifferenzen überwinden, die beim Menschen einem Sprung auf ein vierstöckiges Gebäude entsprechen würden. Slow-Motion-Kameras zeigen, mit welcher ausgefeilten Technik die Bären ans Werk gehen, um die Lachse zu fangen, und welche Schwierigkeiten und Gefahren die Fische auf ihrer langen Wanderung flussaufwärts sonst noch meistern müssen.